Netzwerk Prekäres Praktikum

Entstehung unseres Netzwerks 2012 bis 2018

"Wenn ich könnte wie ich wollte..."

„Wenn ich könnte wie ich wollte“ unter diesem Motto fand bereits im November 2012 der Hochschultag an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) statt. Eine Gruppe von Studierenden sowie Lehrenden organisierte in diesem Rahmen einen Workshop mit dem Titel „Praktikum – der Einstieg in eine prekäre Karriere!“. Als Ergebnis aus den anregenden und teilweise kontroversen Diskussionen gründete sich eine Arbeitsgruppe, die sich seither dem Thema prekärer Praktikumsbedingungen im Studium Sozialer Berufe widmet.

In einem ersten Schritt vernetzten unseren Aktiven die drei sozialen Hochschulen in Berlin. Es konstituierte sich ein konstanter Kreis von Studierenden der Katholischen sowie Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) und der Alice-Salomon Hochschule Berlin (ASH). Seit Februar 2013 ist dieses Netzwerk aktiv und arbeitete seit November 2015 als Arbeitsgruppe des Jungen DBSH Berlin weiter. Seitdem haben sich unsere Junger DBSH Hochschulgruppen Coburg, Münster, Freiburg und Mainz dem Thema ebenfalls angenommen und seit 2019 engagieren wir uns alle gemeinsam in einem bundesweiten Netzwerk gegen prekäre Praktika. 

Wir haben uns eine Vergütung von Praktika im sozialen Bereich und die Durchsetzung anleitungsbezogener Mindeststandards sowie die Sensibilisierung aller Beteiligten zum Ziel gesetzt. Im Folgenden finden sich unsere wichtigsten Veröffentlichungen aus der Gründungszeit unseres Netzwerks, welche für unser Engagement maßgeblich gewesen sind.