Netzwerk Prekäres Praktikum

Die Idee

  • Unser Engagement und Druck bei der Stadt Freiburg zeigte Erfolg
    Die Stadt zahlt für alle ihre sozialen Praktikumsstellen seit Anfang 2020 nun 500€ statt 290€.
    Auch die städtische Unterstützung für Praktika bei besonders kleinen Trägern wurde auf 500€ erhöht.
  • Die Stadt hat auch Einfluss auf die Vergütung aller anderen Träger
    Alle sozialen Einrichtungen bekommen auf eine Art und Weise Unterstützung durch die Stadt. Die Höhe und Art der Unterstützung wird in den Verhandlungen für den Doppelhaushalt der Stadt festgelegt. Die Erhöhung der Vergütung bei der Stadt führte zum Domino-Effekt und der automatischen Erhöhung der Vergütung bei anderen Trägern
  • Die Erfolge zeigten Wirkung in anderen Städten
    Andere Städte nutzten die Kampagne und auch die politische Vorgehensweise, um Erhöhungen der Vergütung bei ihrer Kommune oder anderen Trägern zu erwirken
  • Öffentlicher Druck durch reale Erfahrungen
    Viele Studierende sind bundesweit von prekären Praktikumssituationen betroffen. Mithilfe der Erzählungen von Studierenden und deren Engagement können wir unseren Forderungen mehr Nachdruck verleihen.
  • Bundesweite Kampagne für Veränderungen regional und bundesweit
    Jede Region ist eingeladen, bundesweit an der Kampagne teilzunehmen. Alle Bilder werden zentral auf den Netzwerk-Seiten veröffentlich. So erhöht sich der Druck, regional etwas zu erreichen und eventuell auch bundesweit Regelungen zu finden.

Die Umsetzung

  • Studierende oder andere in der Sozialen Arbeit Tätigen können uns ein Portrait oder Bild von sich schicken.
    Wir bearbeiten das Bild mit passenden Unterschriften und schicken es wieder zurück.
    Die Person teilt das Foto mit unseren und ihren Forderungen im Untertitel auf ihrem persönlichen Social-Media-Kanal.

  • Unter dem Hashtag #praktischpleite werden alle Posts gesammelt
    So können wir bei der Stadt, dem Gemeinderat oder den Trägern mehr Druck machen.
 

Mach mit!

So einfach geht’s:

  1. Schicke uns ein Foto von dir an deine Regionalgruppe des DBSH oder an uns als Netzwerk über praktikum@junger-dbsh.de oder einen unserer Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram).
  2. Suche dir eines der aufgezählten Zitate aus oder sende uns ein selbstausgedachtes zu!
    • 1€ Stundenlohn ist nicht genug
    • Ich kann gar nicht so schlecht arbeiten, wie ich bezahlt werde
    • Kampf dem Praktikariat
    • Lohn statt Lob
    • Idealist*in und unbezahlt
    • Mit meinem Nebenjob finanziere ich meine Vollzeit-Praktikumsstelle
    • Meine Einrichtung hat kein Geld, um mir eine Vergütung fürs Praktikum zu zahlen
    (Falls du aktuell nicht mehr im Praktikum bist, lassen sich die Zitate auch in die Vergangenheitsform umformulieren).
  3. Wir fügen das Foto für dich in die Vorlage ein und schicken es dir zurück.
  4. Jetzt kannst du dein fertiges Demoplakat posten wo du möchtest. Benutze unsere Vorlage für den Untertitel. Du kannst sie ergänzen oder kürzen, wie du möchtest. Einzig wichtig ist, dass du unseren Kanal auf dem Foto markierst und mindestens den Hashtag #praktischpleite dazu schreibst